Der Verband Aargauer Musikschulen (VAM) ist Fach- und Arbeitgeber-Organisation und somit Ansprechpartner für Behörden und Musikschulleitpersonen.
Der VAM wurde im Jahre 1983 auf Anraten des damaligen Präsidenten des Verbands Musikschulen Schweiz (VMS) gegründet und firmierte bis 2020 unter dem Namen “Vereinigung Aargauischer Musikschulen”.
- Förderung der Musikschulidee im Kanton Aargau; Modell für den Instrumentalunterricht im Kanton Aargau (29.5.1984)
- Beratung von Gemeinden und Regionen bei Auf- und Ausbau von Musikschulen
- Förderung der Musikerziehung und Pflege der Kontakte mit ähnlichen Organisationen
- Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen gegenüber dem Kanton und - soweit wünschbar - gegenüber den Gemeinden
Die aktuellen Ziele sind im Leitbild detailliert aufgeführt.
Neben vielfältigen politischen Vorstössen zur Verbesserung des Musikschulwesens veröffentlichte die VAM 2001 einen Ordner mit dem Titel «Richtlinien für Musikschulen im Kanton Aargau». Damit verfügten die kantonalen Musikschulen erstmals über Richtlinien und Empfehlungen zu ihren Arbeitsabläufen und -inhalten. Dieser Ordner diente als Ausgangsdokument für das 2017 von der Mitgliederversammlung verabschiedete Nachschlagewerk “Qualität durch Standards”. Alle heute gültigen Regelungen und Gesetzesgrundlagen für das Musikschulwesen sind in diesem Werk aufgeführt und werden heute elektronisch weitergeführt und aktualisiert.
Aufnahme der „Motion Lüthy“
Am 09. Mai 2023 wurde die Motion Lüthy mit einer klaren Mehrheit im Grossrat angenommen. Damit hat der Regierungsrat den Auftrag, innerhalb der folgenden drei Jahre eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten. Für uns alle ist das seit 40 Jahren der grösste Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der strukturellen Bedingungen unserer Musikschulen. Zurzeit laufen die Verhandlungen in den Begleitkommissionen.
Was ist die „Motion Lüthy“?
„Motion Lüthy“ bezieht sich auf eine Motion, die Florian Lüthi im Kanton Aargau eingereicht hat, um den Instrumentalunterricht an Schulen zu verbessern und die Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche zu fördern.
Konkret zielt die Motion darauf ab, den bisherigen Wahlfachunterricht durch einen kantonalen Bildungsauftrag zu ersetzen, der ein Mindestangebot an Instrumenten, Ensembleunterricht und weitere Förderangebote umfasst